Scammer, Betrüger: Informationen, Vorgehensweise, Antworten auf Fragen
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Wer wird zum Opfer und warum zahlen diese? Wie viele sind davon betroffen?



Quelle: http://www.singleboersen-vergleich.de/interviews-singleboersen/2012-10-09-ex-whitty.htm



Wir konzentrieren uns auf die afrikanischen Romance-Scammer. Sie geben sich online als Männer aus, die vorgeben, sich in Frauen verliebt zu haben. Das Ziel ist natürlich, die Opfer dazu zu bewegen, Geld zu transferieren. Dieses Geschäft wird mittlerweile sehr professionell betrieben, täglich werden von Afrika aus deutlich mehr als 10.000 Profile in Datingportalen angelegt.

Männer sind von einer anderen Art Romance-Scam betroffen. Hier sind es die Osteuropäerinnen, die männliche Singles zu manipulieren versuchen.

Und dann gibt es natürlich noch individuelle Fälle von Romance-Scam, etwa Heiratsschwindler.

Welche Datingportale sind besonders betroffen? Am stärksten penetriert werden natürlich die großen Mainstream-Webseiten, insbesondere die kostenlosen Angebote, denn dort müssen sich die Romance-Scammer nicht um die Bezahlung mit gefälschten oder entwendeten Kreditkarten kümmern. Sogar Online-Partnervermittlungen sind betroffen. Der lange Persönlichkeitstest und die geringe Anzahl von möglichen Kontakten schreckt hier nicht ab, denn die Romance-Scammer wissen, dass hier die Erfolgswahrscheinlichkeit höher ist, da Opfer in diesen hochwertigen Portalen weniger mit Attacken rechnen.

Wie viele Frauen sind betroffen? Weit mehr als Sie denken! Auf Basis einer repräsentativen Studie wurde herausgefunden, dass es in Großbritannien rund 200.000 Opfer gibt.

In den USA veröffentlichte das zum FBI gehörige IC3 („Internet Crime Complaint Center“) kürzlich, dass von amerikanischen Bürgern im Jahr 2011 insgesamt 50,3 Millionen US-Dollar an Romance-Scammer überwiesen wurden, davon 39 Millionen US-Dollar von Frauen, die über 50 Jahre alt sind.

Und das sind nur die Fälle, die von Betroffenen gemeldet und von lokalen Polizeidienststellen an die Zentrale weitergegeben wurden.

Wieso Fallen Opfer eigentlich auf Romance-Scammer herein? Warum überweisen so viele Frauen über 1.000 US-Dollar an Wildfremde nach Afrika? Der Hauptgrund ist natürlich, dass viele Frauen über 30 in den westlichen Industrieländern vereinsamt sind und sich nach Zuneigung sehnen. Diese Zuwendung bekommen sie vielfach in Datingportalen eben nicht und sind dadurch anfällig für Manipulation. Wenn dann ein vermeintlicher Traumprinz vorbeikommt und per E-Mail, später auch per Brief und Telefon, seine Liebe beteuert, wird ein gewisser Prozentsatz dieser Frauen leider sehr unvorsichtig.

Letztlich ist es eben die große Hoffnung auf einen Lebenspartner, die diese wirklich sehr professionell vorgehenden Afrikaner vermitteln können und dann für ihre kriminellen Zwecke ausnutzen.



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